Einteilung der Schülerinnen und Schüler in die Kindergärten oder Schulen und Rückerstattung der Fahrkosten

Zonenplan-Infobroschuere

 

Schulhäuser Kindergärten
1 Riedli (Sekundarklassen) A Hübeli
2 Paul Klee (Primarklassen) B Neumatt
3 Pavillon (Primarklassen) C Bodenacker
4 Dorf (Primarklassen) D Ursprung
5 Bodenacker(Primar- und Sekundarklassen) E Allmend
6 Waldegg (Primarklassen)
7 Allmend (Primarklassen)

Information Piktogramm

 

 

Verordnung des Gemeinderats Münchenbuchsee (Fassung vom 10. Februar 2014)

Einteilung der Schülerinnen und Schüler

Art. 1 Grundsatz

1 Die Gemeinde Münchenbuchsee bildet gemäss Schulreglement einen Schulbezirk mit zwei Organisationseinheiten: Kindergarten – Primarstufe und Sekundarstufe I.

2 Für die Einteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Kindergärten und Schulhäuser sind die Schulleitungen der jeweiligen Organisationseinheit zuständig.

Art. 2 Einteilungskriterien

1 Die Schulleitungen beachten die Vorgaben der Volksschulgesetzgebung (insbesondere Art. 2 und Art. 7 VSG). Sie nehmen die Klasseneinteilungen vor mit dem Ziel, eine möglichst grosse Ausgeglichenheit bezüglich der sozialen Struktur der einzelnen Klassen zu erreichen.

2 Die Schulleitungen tragen nach Möglichkeit insbesondere folgenden Kriterien Rechnung (die Reihenfolge der Aufzählung drückt keine Gewichtung aus):

  • kurze Kindergarten- und Schulwege
  • ausgeglichene Klassengrössen
  • Anzahl Kinder mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund
  • Anzahl fremdsprachige Kinder
  • Anzahl Kinder mit besonderem Bildungs- und Betreuungsbedarf
  • ausgeglichenes Verhältnis der Geschlechter
  • im Kindergarten: Verhältnis des 1. zum 2. Kindergartenjahr
  • in Mehrjahrgangsklassen: Verhältnis der Schuljahrgänge.

3 Die Schulleitungen berücksichtigen auf Wunsch der Erziehungsberechtigten und nach Möglichkeit

  • die Trennung oder Nichttrennung von Geschwistern
  • die familienergänzende Betreuung durch Tageseltern oder in der Tagesschule.

4 Wenn möglich werden Kinder im Kindergarten und im ersten Jahr der Primarstufe zusammen mit mindestens einem anderen Kind aus demselben Quartier in den gleichen Kindergarten bzw. in das gleiche Schulhaus eingeteilt.

Art. 3 Gesuch um Umteilung

In besonderen Fällen, namentlich bei gesundheitlichen Problemen, können die Eltern der Schulleitung ein Gesuch für eine besondere Klasseneinteilung oder um Versetzung in einen anderen Kindergarten bzw. in ein anderes Schulhaus stellen. Werden gesundheitliche Gründe geltend gemacht, ist dem Gesuch ein ärztliches Zeugnis beizulegen.

Art. 4 Beschwerden

Bei Entscheiden der Schulleitung ist das Schulinspektorat die Beschwerdeinstanz.

Rückerstattung der Fahrkosten (s. auch Transportkosten)

Art. 5 Berechtigung bei Schulungsort Münchenbuchsee

1 Die Fahrkosten der Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und des 1. bis 4. Schuljahres werden den Eltern ganz oder teilweise zurückerstattet,
a) sofern das Wohnhaus ausserhalb eines Perimeters von 1000 m rund um den zu besuchenden Kindergarten bzw. das zu besuchende Schulhaus liegt.
b) sofern das Wohnhaus im Allmendquartier liegt und ein Kindergarten bzw. ein Schulhaus ausserhalb des Allmendquartiers besucht wird.
c) sofern der zu besuchende Kindergarten bzw. das Schulhaus im Allmendquartier liegt.

2 In besonderen Fällen, namentlich bei gesundheitlichen Problemen, können die Eltern, die gemäss Abs. 1 nicht für die Fahrkostenrückerstattung berechtigt wären, dem Ressort Bildung ein Gesuch um Übernahme der Fahrkosten stellen. Dem Gesuch ist ein ärztliches Zeugnis beizulegen.

Art. 6 Berechtigung bei externem Schulungsort

1 Die Fahrkosten der Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und des 1. bis 9. Schuljahres werden den Eltern ganz oder teilweise zurückerstattet,
a) sofern der Gemeinderat einen Schulungsort ausserhalb von Münchenbuchsee bewilligt hat.
b) sofern der gymnasiale Unterricht im 9. Schuljahr besucht wird und der Besuch des Gymnasiums Hofwil nicht möglich ist.

Art. 7 Höhe der Rückerstattung

1 Die Fahrkosten werden wie folgt zurückerstattet:

100 % bei Kindern, die den Kindergarten, die 1. oder 2. Klasse besuchen.
50 % bei Jugendlichen, die die Quarta besuchen
75 % bei allen übrigen Kindern.

2 Es wird der günstigste Fahrausweis des öffentlichen Verkehrs zurückerstattet (in der Regel Jahresabonnemente).

3 Private Schülertransporte werden in Ausnahmefällen nur dann entschädigt, wenn weder öffentliche Verkehrsmittel noch offiziell organisierte Schülertransporte benützt werden können. In diesen Fällen richtet sich die Entschädigung nach den Bestimmungen der Spesenrückerstattung des Gemeindepersonals.

Art. 8 Einreichen des Gesuchs

1 Das Gesuch um Fahrkostenrückerstattung gemäss Art. 5 ist vor Antritt der Fahrten beim Ressort Bildung einzureichen.

2 Wird ein Gesuch erst nach Antritt der Fahrten eingereicht, kann die Gemeinde nicht zur Übernahme der Fahrkosten verpflichtet werden.

3 Das Gesuch um Fahrkostenrückerstattung gemäss Art. 6 ist frühestens im letzten Monat des Schuljahrs und spätestens bis Ende des Kalenderjahrs, in dem das Schuljahr beendet wurde, beim Ressort Bildung einzureichen.

Art. 9 Beschwerden

1 Bei Entscheiden der Ressortleitung Bildung ist das Schulinspektorat Beschwerdeinstanz.

Den vollständigen Wortlaut der Verordnung kann hier heruntergeladen werden:

Verordnung des Gemeinderats (pdf)